Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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nächſte Zeit ſo viele Anſprüche, daß ſeine Gedanken

nicht wie früher in die geheimnißvollen Abgründe ab⸗ ſchweifen konnten, ſondern durch die Gewalt der That⸗ ſachen in der Tageshelle feſtgehalten wurden.

Er hatte es übernommen, für Hunderte zu ſorgen, und wollte nach Kräften ſeine Pflicht erfüllen. Vor ihm lag eine ganze Reihe von Arbeiten, die ebenſo ſeine Einſicht wie eine unermüdliche Anſtrengung zu erfordern ſchienen und zugleich ſeinem Willen und ſeiner Laune eine größere Freiheit ließen als der Betrieb der Fabriken. Wenn er die Baulichkeiten ſeines Beſitzthums, die ihm in dieſer Noth trotz ihrer Zer⸗ fallenheit ſo treffliche Dienſte geleiſtet, wiederherſtellte, über jene ſchauerliche Stelle eine Brücke ſchlug und ſeinen Garten auf der Höhe durch eine Mauer ſchloß; wenn er zu Ellen's Gedächtniß am Rand der Wieſe eine Schule für die Kinder des Städtchens gründete, that er ſeinem Drange nach Beſchäftigung, ſeiner Schaffensluſt Genüge und wurzelte immer feſter in dem Boden der Wirklichkeit. Indem ſich ſein Streben auf erreichbare, würdige und nützliche Ziele richtete, verlor ſich die Unruhe ſeines Geiſtes, die Sehnſucht ins Ungewiſſe. Die Erinnerung an ſeinen Vater ver⸗ ſchmolz ſich mit der Erinnerung an Ellen, und die dunkle Furcht vor dem einen, die ihn in der andern