Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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Clara voran, denn Bruno befand ſich in heftigem Wort⸗ wechſel mit Timotheus und hatté den Arm deſſelben eng umklammert.

Als Timotheus unten auf der Wieſe den plötz⸗ lichen Ausbruch des Feuers in der Kunſtreiterbude,

das Entſetzen des Volkes geſehen und das Geſchrei des Jammers und des Zorns gehört hatte, war er davongeflohen. In ſeiner Verblendung glaubte er, daß ſein Gebet vom Himmel das Feuer herabgezogen habe. Wohl hatte er die Zerſtörung der„Altäre Baal's“ gewünſcht, aber der Anblick, der ſich ihm nun darbot: die aufſteigenden, hin und her züngelnden, gefräßigen Flammen, die Kinder und Weiber, die durcheinander ſchrieen, weinten und heulten, die fluchenden und toben⸗ den Männer, fiel ihm ſchwer wie Centnerlaſt auf das Gewiſſen. War er ein Mordbrenner? Er verhüllte ſein Antlitz und flüchtete in den Wald. „Hier und dort ſtand er ſtill und. ſchaute auf das Bild der Zerſtörung zurück. So, auf Sodom. und Go⸗ morrha ſtarrend, war Loth's Weib in eine Salzſäule verwandelt worden. Ihm jedoch erwies ſich Gott ſtrenger und jagte ihm Furcht ins Herz. Höher hinauf floh er in das Dickicht und warf ſich in das Haidekraut und weinte. Unſtät irrte er unter den Tannen und Fich⸗ ten, bis ihn der Durſt zu quälen anfing. Er wollte

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