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als ſtutzte ſie, als träte in ihrem Lauf eine Verzöge⸗ rung ein, nicht länger, als die Zeit iſt zwiſchen dem Aufleuchten und dem Verlöſchen des Wetterleuchtens.
Indem erhob ſich drüben im Walde unter den drei rothen Tannen ein Geſchrei, wie unterdrückter
HKülferuf, wie von einer Mädchenſtimme.
„Ich bin da, Bruno!“ rief Ellen und lief mit ausgebreiteten Armen auf die Brücke.
Schon aber war Ruprecht hinter ihr; er ſetzte den einen Fuß auf das Bret; er ſtreckte ſeinen rechten Arm nach ihr aus; ſie fühlte noch ſeinen brennenden Athem über ihren Nacken hinwehen..
Da ſchwankte das Bret und da.
„Silvia!“ ſtöhnte Schmettow und ſank in die Kniee.
Unten in der Tiefe an dem moosbewachſenen Stein lag Silvia.
„Zu Hülfe, Ihr dort drüben, zu Hülfe! Rettet ſie! Bindet mich! Ich bin ihr Mörder!“ raſte Ru⸗ precht und klomm, unbekümmert um das eigene Leben, in die Schlucht.
Abendliche Dämmerung erfüllte ſie ſchon, blaß und blaſſer verglühte das Roth des Sonnenuntergangs.
Auf der andern Seite der Schlucht waren Bruno und Clara aus dem Tannendunkel hervorgetreten;


