Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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zur Feder gegriffen. Er weiß, wie lieb mir das junge Mädchen geworden iſt, das er vor Weihnachten

hierher brachte. Indem ich mich zu ſeiner Beſchützerin

aufwarf, habe ich wieder mein Ariſtokratenthum be⸗ wieſen, nicht? Soll ich Ihnen etwas geſtehen? Ich beneide Clara und könnte und möchte doch nicht ſein wie ſie Sie gibt der Arbeit eine Weihe und Heilig⸗ keit, die ich nicht darin zu erkennen vermag, und iſt ſich dabei doch des höheren Werthes einer freien Bil⸗ dung und Stellung voll bewußt. Ich getraute mir nicht den Muth zu, beide Seiten zu vereinigen; unge⸗ duldig würde ich aus den Banden der Arbeit hin⸗ ausſtreben.

Ariſtokratin! hob er lachend die Hand empor. Aber die eine webt und näht, die andere ſinnt und opfert. Ich könnte mir auch Iphigenie nicht als Penelope denken. Es iſt nur die Frage, welchem Ideale die Frauen nachſtreben ſollen.

Bei der Anlage zum Guten, mit redlichem Willen, was verhinderte jede Frau, eine Penelope zu werden?

Der Gatte, meinte mit einem verlorenen Blick in die Wolken Benno.Ein moderner Odyſſeus, der aus den Armen und den Burgen der Circes, Kalypſos und Nauſikaas kommt... o, Fräulein von Schmet⸗ tow, wir nehmen gewiſſe Dinge tragiſcher als die