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Ariſtokratin zu verlieben. Iſt eines Mannes der Zu⸗ kunft ganz unwürdig. Zuerſt wird Dir die Welt ganz katzenjämmerlich vorkommen; iſt aber auch nach dem ſchönſten Opiumtraum nicht anders. Im Uebri⸗ gen kann es Dir für Dein ganzes Leben eine heil⸗ ſame Lehre ſein. Wer früh ſeine Erfahrungen mit den Frauen macht, hat Ausſicht auf ein glückliches Alter.“
Damit hatte er ſich wieder dem Reinsberg' ſchen Hauſe zugewendet.
„Sie wollen hinauf...“
„Dem Grafen guten Abend zu ſagen. Glauben ſonſt, ich projectirte ſchon wieder eine Fahrt über den Ocean. Iſt mir aber noch zu früh.“
„Aber haben Sie vergeſſen— Sie treffen ihn dort.“
„Ihn? Herrn Bruno Greif? Brauche doch nicht vor einem alten Freunde die Flagge zu ſtreichen?“
„Es wird Streit geben; er wird Sie fordern... Daß Sie ihn nicht anrühren! Dieſer Menſch gehört mir.“
„Nach Hauſe, mein Junge, Du biſt im Fieber. Lies den Brief Clara's und— ja ſo, da fällt mir noch ein Zettel in die Finger. Von Deiner Schweſter an Miß Wood. Willſt Du ihn beſorgen? Sie wird Dich ausfragen, wohin Clara gegangen. Laß Dich nicht übertölpeln.“


