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wenn wir in dem Ton reden wollen? Ihr Fräulein Schweſter hat einen kurzen, guten, runden Entſchluß gefaßt, einen amerikaniſchen; ich habe ihr meinen Bei⸗ ſtand zur Ausführung angeboten. Abgemacht, das iſt Alles! Daß ſie Ihnen verſchwieg, was Sie nicht zu wiſſen brauchten, war klug.“
„Aber jetzt weiß ich es. Um Irenens willen—“
„Erſte Regel des guten Tones, Jüngling: nie den Namen einer Dame zu nennen. Calculire mir das Ganze zuſammen. Du haſt oben Herrn Greif getroffen. Schlafe aus und nimm Dir an Deiner Schweſter ein Beiſpiel. Weißt ja, ich habe eine Sym⸗ pathie für Euch beide.“
„Sie iſt in Sicherheit? Es geht Clara gut?“
Nun verdrängte doch die geſchwiſterliche Neigung alle andern Gedanken.
Auf und nieder gehend berichtete Schmettow über die Reiſe und den jetzigen Aufenthalt Clara's. Im Bewußtſein einer uneigennützigen That kam er ſich ſelber wie„um drei Zoll höher gewachſen“ vor. Er konnte Fritz einen Brief der Schweſter übergeben und von ihrer Faſſung und Standhaftigkeit erzählen.
„Schlaf' auch Du Deinen Liebesrauſch aus“, ſetzte er hinzu,„dann wirſt Du einſehen, welche fürchter⸗ liche Dummheit Du begangen haſt, Dich in eine


