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aber die Gemeſſenheit, das Vorſichtige und Zurückhaltende ſeines Weſens hatten ihr Achtung und Vertrauen ein⸗ geflößt, ſeine vornehme Perſönlichkeit gefiel ihren Augen.
„Hier“— und ſie legte die Hand auf ihr Herz —„iſt Alles erſtorben; er wird der richtige Mann für mich ſein, Stütze und Halt...“
„Irene“, rief ihr jetzt Bruno entgegen,„Sie ver⸗ ließen mich geſtern im Zorn; was Sie mir ſagten, was ich Ihnen erwiderte... das Glück, das mich vorhin Ihr Vater ahnen ließ... iſt es nicht zu kühn, Ihnen vor ſeinem Angeſicht den Wunſch zu nennen, der mich erfüllt? Den Wunſch, Ihr Leben unlöslich an das meinige zu ketten? Vieler Worte bedarf es nicht; rührt dieſe Bitte Sie nicht, auch eine wohlgeſetz⸗ tere Rede, mehr Feuer und Schwärmerei würden Sie nicht bewegen. Sie haben nur einen Wink nöthig, mein Schickſal zu beſtimmen.“
„DO, mein Vater!“
Irene hatte ſich in die Arme des Grafen gewor⸗ fen. Es war nun doch die natürliche Erregung— ſo gewaltſam und unvermittelt hatte ſie Bruno's Antrag nicht erwartet— daß ſie ſchluchzte und eine fliegende Röthe bis zu ihren Schläfen hinaufſtieg.
Ihre ungekünſtelte Bewegung, die Weiſe, wie ſie ihm, das Antlitz halb an der Bruſt des Vaters ver⸗
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