Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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ſchen Träumen füreine Hütte und ſein Herz ge⸗ ſchwärmt hatte, deſſen Wurzelfaſern jedoch im Luxus, in der Vornehmheit und Behaglichkeit einer höheren Lebensſtellung hafteten.

Zu dieſen ſtärkſten Antrieben hatten ſich im Laufe des Nachmittags andere Gründe geſellt, unbedeutender und thörichter an ſich, allein von nicht geringerer Wir⸗ kung auf ihr Gemüth. Die Abneigung gegen Ellen, die Laune, dieſes Mädchen von ſich abhängig zu machen; die plötzliche Erſcheinung des Candidaten, die ſie gleich⸗ ſam zwang, raſch und entſcheidend mit der Vergangen⸗ heit zu brechen; der Anblick des gelben Hauſes, das ihr im Abendgrauen noch ſtattlicher und größer dünkte als das ihres Vaters.

Als ſie jetzt zwiſchen ihrem Vater und Bruno den Gang entlang ſchritt und endlich im rothen Zimmer niederſaß, betrachtete ſie ſich ſchon im Geiſt als Herrin dieſer Räume.

Ich werde mir Alles heller und freundlicher ein⸗ richten, ſagte ſie in ſich hinein.Es wird ſich gut hier wohnen laſſen. Und lächelnd erhob ſie ihr Geſicht zu Bruno.

Nie hatte er ihr einen beſonders tiefen und ſtar⸗ ken Eindruck gemacht, und auch bei dieſer Begegnung regte ſich nichts zu ſeinen Gunſten in ihrem Herzen,

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