Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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borgen, die Hand entgegenſtreckte, wirkten magiſch auf ihn zurück..

Sie verſchmähen mich nicht? Sie lieben mich, Irene?

Dein! ſagte ſie leiſe, ſchmeichleriſch, mit geſenk⸗ tem Haupte, und bebte nur unmerklich, als ſie ſeine. Arme umſchloſſen.

Nachher ſahen Clara und Fritz den Wagen mit den ſchwarzen Rappen an ſich vorüberjagen; ſie wuß⸗ ten nicht, daß drei darinnen ſaßen der Graf wollte denSohn noch an dieſem Abend ſeiner Gemahlin vorſtellen.

Frau Greif klingt häßlich, wenn man bisher Irene Reinsberg hieß und Fürſtin Hochberg heißen könnte, dachte Irene während der Fahrt,aber ich werde reich und frei ſein.

Der Graf rieb ſich die Hände, er ſchiffte wieder auf hoher Flut.

Bruno war von ihnen allen der Befangenſte; er glaubte an Irenens Liebe, er träumte eine ruhmvolle Zukunft und blickte auf ſein bisheriges Leben und Lie⸗ ben wie auf eine Jugendthorheit und eine harte, karge und nüchterne Lehrzeit zurück.

Ende des zweiten Bandes.

Frenzel, Silvia. II. 13 1