Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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tigen Grafen, die Schönheit des herrlichſten Weibes, ſie erwarteten von ſeinem Ausſpruch Leben oder Tod.

Es war die Sorge über ihre Zukunft, aber auch die Ungeduld der Liebe, welche Irene hierher geführt.

Vorwärts, vorwärts! ſchienen tauſend Stim⸗ men in ihm und um ihn zu rufen.Dort iſt die Größe, das Glück. Aus der niedern Sphäre der Ge⸗ werbthätigkeit wirſt du den Namen Greif in die Po⸗ litik, in die Verwaltung des Staates tragen. Die neue Zeit fordert neue Menſchen. Große Geſchicke ſtehen dem deutſchen Volke bevor, vielleicht iſt es auch dir vergönnt, eine Rolle darin zu ſpielen...

In dem Wirbeltanz dieſer Gedanken ſtürzte er aus dem Zimmer, durch den Flurgang, nach der Haus⸗ thür. Kaum konnte der Graf ihm folgen.

Bruno litt nicht, daß ein Diener den Wagen⸗

ſchlag öffne.

Als ihm nun aber Irene ihre Hand reichte, um auszuſteigen, vermochte er doch nur unverſtändliche Worte zu ſtammeln.

Der Graf bot ſeiner Tochter den Arm.

Es iſt ganz vergeblich, dem liebenswürdigen Drängen Herrn Greiſ's zu widerſtehen. Er wäre im Stande, uns die Freundſchaft zu kündigen...

Ich würde dies Haus auf immer verlaſſen, wenn