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Wollen Sie einen Ihrer Diener hinausſchicken, ob mein Wagen ſchon wartet?“
„Seit einer halben Stunde“, war die Antwort des Dieners, den die Klingel herbeigerufen.
Reinsberg verwirrte ſich.
„Entſchuldigen Sie, Herr Greif... ich muß eilen, meine Tochter...“
Der Diener war wieder hinausgegangen.
Beide Hände des Grafen hatte Bruno ergriffen.
„Irene... Gräfin Irene wartet draußen?“
„Sie hat Miß Wood einen Beſuch gemacht, aber die Unruhe wird ſie vor der Zeit fortgetrieben haben. Zum Glück kann ich ihr ſagen, daß mein Schritt bei Ihnen nicht ganz umſonſt geweſen iſt.“
„Sagen Sie ihr vielmehr, Herr Graf— nein, ohne Worte, laſſen Sie uns eilen, bitten Sie die Gräfin für mich, einen Augenblick in dies Haus zu treten.“
Vor Bruno's Augen hatte ſich das Bild der Welt in den letzten Minuten verändert; wie Andere der Wein, ſo hatte ihn der Ehrgeiz, die Selbſtüberhebung trunken gemacht. Wenn in der Geſellſchaft, wie ſie einmal iſt, das Gold regiert, warum ſollte er, im Beſitz die⸗ ſes Wunderdinges, nicht den König und den Magier ſpielen? Vor ihm demüthigten ſich der Stolz des mäch⸗


