der Schönheit berücken. Spiele hoch!“
Auf dem Fahrdamm hielt der Wagen; in leiſem Regen ging der Nebel nieder. Am Himmel kein Stern; durch die Finſterniß flackernd die röthlichen, unſicheren Lichter der Laternen. Mit kühlem Gruß verabſchiedeten ſich Reinsberg und Schmettow. Dann wurde Fritz, an der Seite des Grafen ſitzend, in dem leichten Wa⸗ gen von den raſch ausgreifenden Pferden wie im Fluge dahingetragen. Ihm fiel die alte, längſt ver⸗ geſſene Schulgeſchichte von dem jungen Helden ein, der den Sonnenwagen des Vaters führen wollte.
„Phaeton...“ ſeufzte es in ihm.
War ihm ein günſtigeres Schickſal beſchieden?
Während der Fahrt that der Graf hin und her taſtend einige vorſichtige Fragen nach der Familie, der Vergangenheit Wolfhart's.
Im Stillen wünſchte er ſich Glück, daß wenigſtens ein Menſch von einer gewiſſen Bildung, von beſcheide⸗ ner Haltung und von Vertrauen erweckendem Aeußern in dieſer traurigen Begebenheit eine Rolle geſpielt habe. Hätte nicht der tückiſche Zufall einen wüſten Geſellen, einen Abenteurer zum Mitwiſſer eines Geheimniſſes machen können, das ihm für immer die Ehre des Hauſes Reinsberg in die Hände gab?
„Halte die Hand aufs Herz. Laß Dich nicht von
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