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ſtand immer wie der bekannte graue Freund zwiſchen zwei Heubündeln, zwiſchen der Kunſt und der Liebe...“
„Nun machen Sie mich gar zum Heubündel! Ihr Sündenregiſter ſchwillt rieſig an.“
„Zum Glück habe ich einen Engel zur Seite“— und er neigte ſich zu Clara—„nicht wahr, Sie wer⸗ den mich vor den hölliſchen Flammen dadrüben beſchützen?“
„Wenn die Schönheit eine dämoniſche Gewalt iſt, was vermöchte ich dagegen?“ erwiderte ſie.
„Auch die Engel ſind ſchön“, rief ſich vergeſſend Bruno.„Sanct⸗Michael hat ein Schwert wie Lueifer.“
„Es lebe die himmliſche Schönheit!“
Und der Profeſſor hielt ihr ſein Glas zum An⸗ ſtoßen entgegen.
„Die himmliſche Schönheit!“
Alle ſtimmten ein, nur Schmettow meinte:
„Und die irdiſche Liebe! Dann allein gibt's einen Klang!“
Eine feſtliche Stimmung ſchwebte durch den Saal. Wie die einzelnen Accorde und Töne in einem Muſikſtück in den allgemeinen Strom der Harmonie dahinfluten, ſo wogten die Gedanken, die Reden der Geſellſchaft gleich ebenſo vielen leiſer oder lauter rau⸗ ſchhendell Wellen in der Empfindung der Heiterkeit,


