Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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lung gefunden. Halb war er ein Hofmann, halb ein Künſtler, eine problematiſche Natur, inſofern er ſich in keiner Lage ganz glücklich und ganz befriedigt und doch wieder durch Humor und Witz über Schwierig⸗ keiten und Verdrießlichkeiten hinweggehoben fühlte. Der arme Sohn eines altadeligen, ehemals reich begüterten Geſchlechts mit einer kleinen Rente, die ihm ein noth⸗ dürftiges Leben ſicherte, hatte er Vieles verſucht und Vieles beiſeite geworfen. Als feuriger Offizier und flotter Tänzer hatte er einige Jahre der Jugend ver⸗ bracht, ein paar andere im diplomatiſchen Dienſt ohne Nutzen, aber mit deſto größeren Koſten vergeudet, dann, wie er zu ſagen pflegte, verſtändig geworden und zur Weisheit Diocletian's bekehrt, der es vorzog, in Salona ſeinen Kohl zu bauen, ſtatt das römiſche Staatsſchiff zu lenken, hatte er einem alten Oheim die Verwaltung der Güter geführt... wiederum für Andere, denn die Güter waren ein Majorat, das nicht ihm, ſondern einer andern Linie zuſiel. Dieſe Abhängigkeit von Fremden, dieſe Arbeit, die nicht ihm zu gute kam, er⸗ müdeten ihn; er entſchoß ſich zu einem Sprung aus allen ſeinen bisherigen engen Verhältniſſen in die unbegrenzte Freiheit und Selbſtherrlichkeit der Kunſt.

Mit raſtloſem Fleiß bildete er ſein maleriſches