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„Armand Loyſel!“
Egbert bewunderte die Fügung des Geſchicks, die den Schuldigen ſo ſchnell ereilt.
„Er wird Dich nicht wieder beläſtigen, der Kaiſer ſchickt ihn ſchon in dieſer Stunde in die entlegenſte Ferne. Du wirſt das Geſicht des frechen Mannes nicht wiederſehen und nicht mehr zu ſcheuen haben.“
„Weiß er darum weniger, wer ich bin?“
„Wer Du biſt? Das reinſte, das holdeſte Geſchöpf! Laß es doch meine Sorge ſein, Dich zu beruhigen und Deinen Gram zu lindern.“
„Meinen Gram tröſtet Deine Liebe nicht. Siehſt Du nicht, guter Egbert, welche Schlinge ſie Dir über den Kopf werfen wollten? Da iſt eine Verlorene, deren ſie ſich ſchämen, mit der ſie nichts anzufangen wiſſen. Der Zufall führt ihnen den beſten und edelſten Mann entgegen; ihm beſtimmen ſie das Kind der Sünde. Sein makelloſer Name ſoll ihre Unehre zudecken. Und
Du denkſt, ich würde mich wiſſentlich zu ihrem Werk⸗
zeuge hergeben? Ich ſollte Dein Weib ſein, ich! Mit dieſem Brandmal auf der Stirn! Mit einer Mutter, die ich nicht kenne, mit einem Vater, der mich nicht kennt! Ich habe keine andere Heimat auf Erden als die Kniee meiner Mutter!“
„Oder die Bruſt eines Vaters, der Dich zärtlich


