des, mit der Begeiſterung der Soldaten gewinnen könnte!
„Auf Euch“, rief der Erzherzog ſeinem Heere zu, „auf Euch, meine theuren Waffengefährten, ruhen die Augen der Welt und Aller, die noch Sinn für National⸗ ehre und Nationaleigenthum haben; Ihr ſollt die Schmach nicht theilen, Werkzeuge der Unterjochung zu werden; Ihr ſollt nicht unter entfernten Himmelsſtrichen die endloſen Kriege eines zerſtörenden Ehrgeizes führen; Ihr werdet nie für fremdes Intereſſe und fremde Hab⸗ ſucht bluten; Euch wird der Fluch nicht treffen, ſchuld⸗ loſe Völker zu vernichten, um auf den Leichen erſchlagener Vaterlandsvertheidiger den Weg zum geraubten Throne einem Fremdling zu bahnen. Auf Euch wartet ein ſchöneres Loos, die Freiheit Europas hat ſich unter Eure Fahnen geflüchtet, Eure Siege werden ihre Feſſeln löſen und Eure deutſchen Brüder, jetzt noch in feindlichen Reihen, harren auf ihre Erlöſung.“
Wohl war es die ſchönſte und ſtolzeſte Armee, die Oeſterreich noch unter ſeinem Banner geſehen, muth⸗ erfüllt und entſchloſſen, bis zum Aeußerſten ihre Pflicht zu thun, aber der Mann fehlte, der dies Schwert ſchwingen konnte..
Die„deutſchen Brüder“, auf deren Erhebung man hoffte, hätte nur ein raſcher Vorſtoß, ein großer


