Teil eines Werkes 
3. Bd. (1873)
Entstehung
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Eine unabſehbare Reihe von Kämpfen ſah er vor ſich. Nicht in die Sonnentage künſtleriſchen Schaffens war ſein Leben gefallen; mit der Thronbeſteigung dieſes Mannes, mit der Schlacht von Auſterlitz war der Frühling der deutſchen Dichtung vorüber. Den eigenen Muth zum Kampfe zu ſtählen, Waffen zu ſchmieden galt es, ein Staatsgebäude zu errichten, das der dämo⸗ niſchen Wuth dieſes Höllengebieters einen undurchdring⸗ lichen Wall entgegenſetzte. Zu ſolchem Bau im müh⸗ ſamen Tagewerke Stein um Stein zu tragen, es war keine Arbeit, welche Unſterblichkeit erringt und verdient, aber in der Noth der Zeiten, rief es in Egbert's Herzen, iſt es für jeden Deutſchen die würdigſte und höchſte. In einer Stadt, welche der Feind mit Vernichtung bedroht, ſchanzen Männer und Weiber, Arme und Reiche, Gelehrte und Handwerker einmüthig, unver⸗ droſſen an den Wällen. An einem neuen Deutſchland zu ſchanzen, das war die Aufgabe, das war die Pflicht.

Aber in dieſem Strom allgemeiner Gedanken, der ihn auf hochgehender Woge trug, gab es doch auch beſondere Gründe, die ihm die beſchleunigte Rückkehr nach Wien dringend, ſo nothwendig wie wünſchens⸗ werth machten.

Er verlangte nach einfachern, natürlichern Zu⸗ ſtänden, als es die franzöſiſchen waren. Eine andere