Teil eines Werkes 
3. Bd. (1873)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

23

teaubriand'sAtala iſt es das größte Werk der Epoche

Sie wollten uns ſagen, was darin ſteht, Arthur; ſchweifen Sie nicht ab!

Er hat es gar nicht geleſen!

Deutſchland, meine Damen, iſt ein Land voll Nebel, niemals ſcheint da die Sonne ſo leuchtend

Und doch iſt die Sonne von Auſterlitz darin auf⸗ gegangen!

Das war einmal, zu Ehren des Kaiſers und der großen Armee, ſagt ſchnell gefaßt Arthur.Sonſt nichts als Nebel und Dämmerung, alte Häuſer mit Spukge⸗ ſchichten, Geſpenſter, Erlenkönige, und die Menſchen platoniſch in ihrer Liebe, unwandelbar in der Treue

Darüber hat ſich Egbert der Gruppe zufällig ge⸗ nähert. Er läßt ſich nicht träumen, daß er ſchon eine Weile ihr den Stoff zu einer lebhaften Unterhaltung gewährt. Ihm iſt die Junoniſche aus der Ferne be⸗ kannt erſchienen, von der Opernbühne her, auf der er ſie vor drei oder vier Abenden geſehen hat. Als eine Mademoiſelle Dechamps war ſie auf dem Theaterzettel angekündigt geweſen. Er entſann ſich, daß der Graf Wolfsegg ihm vor ſeiner Abreiſe in Wien von dieſer Dame mit einer unverkennbaren Theilnahme geſpro⸗ chen hatte; jetzt will er die Gunſt des Augenblicks be⸗