Teil eines Werkes 
3. Bd. (1873)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

21

können uns nachher bei Véry beim Deſſert und einer Flaſche Champagner meinetwegen den ganzen Orpheus vorſingen und Oreſt obendrein, lieber Herr von Fondrette, aber hier, unter den Bäumen des Tutile⸗ riengartens

Und mit leerem Magen!

Was wollten Sie uns von Hektor ſagen, Made⸗ moiſelle? Wir ſind davon abgekommen. Iſt ihm An⸗ dromache durchgegangen?

Nein, aber der dort, und ſie wies mit ihrem Muff nach den Fenſtern des Schloſſes,hat ſeine Hand darin gehabt.

Nicht möglich! Der Kaiſer macht Verſe!

Warum nicht? Er ſoll ganz erträgliche Liebes⸗ briefe ſchreiben, entgegnet eine der Damen.

An die gute Joſephine?

Athenais klatſcht in die Hände.

Laßt doch die Thorheiten! Er iſt dabei bethei⸗ ligt. Talma hat ſich neulich zu einem unvorſichtigen Wort hinreißen laſſen, als er eine Stelle aus dieſem Hector declamirte. Griechiſche Nacktheit und Staub und Blut, nur Wilde oder Corporale können ſolche Verſe ſchreiben. Als man dieſe Bemerkung machte, rief Talma:Es iſt göttlich, das verſteht Ihr nur nicht, es iſt von ihm.