12 8¾ „Indeſſen“, ſchloß er,„eine allgemeine Erhebung wird nur dann ausbrechen, wenn wir entſcheidend ge⸗ ſiegt haben.“ „Und Sie glauben nicht an dieſen Sieg?“ ent⸗ gegnete fein Metternich. Egbert ſchwieg verlegen. „Darum“, fuhr der Graf ſchnell gefaßt fort,„bin ich auch der ſichern Ueberzeugung, daß unſere Zwiſtig⸗ keiten mit dem Kaiſer Napoleon friedlich ausgeglichen werden. Einen Sturm wird's geben, einen ſchlimmen Sturm! Unſere Rüſtungen haben ſeinen Argwohn und ſeinen Zorn erweckt. Er iſt fürchterlich in ſeinem 1
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Zorn. Und ich werd's ausbaden müſſen! Mich fällt er zuerſt an!“ Das Geſpräch hatte ſich dann auf den Ritter Vit⸗ torio Zambelli gewendet. In der Depeſche Stadion's hatte der Name ge⸗ ſtanden. Metternich wußte nichts von ihm, in Paris ſei. er nicht geſehen worden. Egbert erzählte, unter welchen merkwürdigen Um⸗ ſtänden er mit dem Ritter zuſammengetroffen, ohne ſeines ſchlimmſten Verdachts gegen ihn zu er⸗ 3 wähnen. „Das muß ein gefährlicher und ein bedeutender b
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