ten mochte es bedünken, daß durch dieſe Straßen, über dieſe Plätze hin, die nun eine fröhliche, bewegliche, bunte Menge, Erwerb oder Genuß ſuchend, belebte, die Stürme der Revolution geraſt. Ein Mann, ein ein⸗ ziger, hatte dieſe ungeheure Wandlung vollendet, den Abgrund der Revolution geſchloſſen, den innern Frie⸗ den wiederhergeſtellt und jedem Einzelnen ſein Haus und ſeinen Beſitz geſichert. Mit den Kirchen hatte er zugleich die Tempel der Muſen wieder aufgerichtet. Wie die Religion zu den Ungläubigen, war die Sitte zu den Verwilderten zurückgekehrt.
Nur hier und dort gewahrten die forſchenden Blicke der Fremden die blutigen Spuren, die klaffenden Riſſe der Umwälzung; wie von Lady Macbeth's Hand das Blut des ermordeten Duncan ſich nicht will fort⸗ wiſchen laſſen, ſo will aus der Geſinnung und dem Auftreten des Pariſer Volkes der Stempel der Revo⸗ lution nicht verſchwinden.
Aber nicht umſonſt prangt an den öffentlichen Ge⸗ bäuden, an Paläſten und Muſeen, an Säulen und Triumphpforten das gekrönte, von Lorbeerzweigen um⸗ gebene N. Frankreich hat einen Herrn. Mit der Kraft ſeines Genius hat er die große Nation aus der Tiefe des Abgrunds geriſſen und ſie zur erſten der Welt ge⸗ macht; aber er hat ſich auch zu ihrem Führer und
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