Teil eines Werkes 
1. Bd. (1873)
Entstehung
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ſiegreich hindurch, ſiegreich darüber hinweg über die Revolution, über Napoleon!

Still doch, Auersperg! Keine Thorheiten! hieß es im Kreiſe. Beſonnen, beſonnen!

Und wie von einer nämlichen Kraft bewegt und

nach demſelben Punkte hingetrieben, richteten ſich die Augen Aller auf den Beſiegten im Wettkampf den Reiter, der eine halbe Minute nach dem Wagen das Hofthor erreicht hatte. Er war dann, da ſeine Nieder⸗ lage entſchieden, bedächtig von ſeinem Rappen geſtiegen, hatte das edle, ſchweißtriefende Thier eine Weile auf⸗ und niedergeführt, ehe er es den Dienern übergab, da⸗ rauf die Damen an den Fenſtern und beſonders die ſchöne Einſame auf dem Balcon gemuſtert und näherte ſich erſt jetzt den Anderen, die ſich um Puchheim und den Marquis drängten.

Sein ganzes Benehmen zeigte von großer Klugheit und Ruhe; er hatte den Sturm des Jubels vorüber⸗ brauſen laſſen, ehe er ſich bemerklich machte. Die Rechte ausgeſtreckt, kam er Puchheim entgegen; ſeine Bewegungen waren leicht, gewandt und anmuthig, ſein Gruß ver⸗ bindlich, in keinem Zuge verrieth er Schmerz oder Ver⸗ druß über ſeine Beſiegung. Aber von Natur hatte ſein Geſicht einen ſchwermüthigen Ausdruck, und es erſchien jetzt mit ſeinen dunklen Augen, in ſeiner tiefgebräunten