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war auf den kleinen Balkon hinausgeſchritten, der, vor dem mittelſten Glasthürfenſter angebracht, ihr noch eine freiere Umſicht gewährte. Dabei winkte ſie wie die übrige Geſellſchaft mit ihrem Taſchentuche, ohne daß ihre Seele das Geringſte von dieſer Bewegung zu wiſſen ſchien. Die Anderen lachten, jubelten, Namen wurden gerufen, Scherze ausgetheilt.
Dies Grüßen galt den im Schloßhofe verſammelten Herren. Da ſtampften die Pferde, da klang noch zu⸗ weilen lockend ein Jagdhorn, bellend und heulend ſprangen die Hunde um den Wagen mit dem erbeuteten Wild. Die Taſchen wurden geleert, die Flinten von den Schultern genommen, hier und dort ein letzter Schuß herausgezogen; die Diener leiſteten überall hilf⸗ reiche Hand. Am Thore beſprachen ſich leiſe die Jäger über die beſten Schüſſe, die gethan worden waren; die Herren tauſchten ihre Bemerkungen über die Schnelligkeit ihrer
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Pferde, die Gewandtheit ihrer Hunde, die wunderlichen
Launen des Glückes im Kriege wie auf der Jagd aus. Der Eine lockte ſchmeichelnd den ſchlanken Windhund 6 herbei und kraute ihm den Kopf, ein Anderer ſchlug gelangweilt mit der Reitpeitſche gegen die Stulpſtiefel und erwartete ungeduldig den Aufbruch in das Haus, um ſich an reichbeſetzter Tafel und bei wohlgefüllten
Flaſchenkörben von allen Anſtrengungen des Tages


