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den und das Geſchrei der arbeitenden Matroſen war grauſenerregend und wenn ein losgeriſſenes Stuͤck Segel im Winde flatterte, ſo donnerte es gleich ſchweren Gewitterſchlaͤgen. Gegen Mittag wurde der Wind ſtiller, kehrte aber gegen Abend mit vermehrter Wuth zuruͤck. Jetzt war es ſchon etwas bedenklicher, denn ich hoͤrte daß wir Sand⸗ baͤnke in der Naͤhe hatten; ich legte mich daher in meinen Kleidern, die Stiefel ausgenommen, zu Bett, um gleich bei der Hand ſeyn zu koͤnnen. An Schlaf war gar nicht zu denken, ich wurde ſo herum geworfen, daß ich jeden Augenblick aus dem Bette zu fliegen glaubte, auch knarrte und aͤchzte unſer alter Rummelkaſten ſo, daß ich jeden Augenblick dachte, er werde zuſammenſtuͤrzen; dazu kam das Gepolter der Kiſten und Kaſten, die ſich losgeriſſen hatten und uͤber einander herſtuͤrzten; hauptſaͤchlich fuͤrchtete ich mich vor einer Kanone, die gerade meiner Thuͤr gegenuͤber lag, daß ſie ſich losreißen, sans complimens meine Thuͤre ſprengen und mich auf's unfreundlichſte in meiner Koye be⸗ ſuchen moͤchte. Mein Stubenkamerad, der Ober⸗ ſegelmacher, lief ab und zu; an ſeinem Stoͤhnen merkte ich, daß ihm nicht wohl zu Muthe ſey,


