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wenn die Poſaunen ſie rufen, wie es mir war, als die Glocke mein Gewiſſen wach läutete. Kein Menſch kann es fühlen, wie 1 es in meinem Herzen ausſah! Was ich gethan oder geſagt habe, 8 weiß ich nicht mehr, aber die Angſt, die furchtbare Angſt, die
Jammer und die Thränen von ſo vielen Menſchen Lebe it mir herumſchleppen ſollte, wenn ich e, daß ich Dich um Alles gebracht und auch den unde gerichtet hatte, da meinte ich, ich könnte es ein und wollte lieber ſterben. als ich be⸗ nderes Sinnes, und es war mir, als ob mir Jemand zurief:„Lebe, mach' es gut, Margarethe.“ Das Wort tönte immer in meinen Ohren, und zuletzt nahm ich's an. Gott weiß, ob es mir gelungen iſt, gewollt habe ich es redlich.“ 4 3 „Ja, ja!“ rief Philipp mit erſtickter Stimme,„Du haſt's redlich gut gemacht, darum hat Gott auch vergeben, und darum müſſen auch die Menſchen Dir wieder gut ſein, ſobald ſie nur zur Vernunft kommen.“— Sie ſchüttelte zweifelnd den Kopf;„ſie ſind nicht Alle, n Du. Ich hab' es in meinem Herzen freilich ohne Unterlaß büßt, am härtſten, als ich nein dazu ſagen mußte, als Du aufe Neue um mich freiteſt. O Philipp, das war eine Stunde, ſo bitter wie das Grab, denn mit der Vernunft und der Beſinnung war auch die Liebe zu Di kommen. Und das war eine andere


