Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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Als ich wieder zurückkam, fand ich Angelen wieder von dem üblen Krampfzucken befallen. Ich ſetzte mich neben ſie auf's Sopha, während Nor⸗ den, der auf der andern Seite ſaß, ihre Hände rieb, die ganz kalt waren. Sie lehnte ſich bald zurück, bald an meine Bruſt, und war ſehr unru⸗ hig. Der Graf war nicht zugegen; Thereſe brach⸗ te ihr Tropfen, ſie weigerte ſich erſt, doch als Norden ſie bat, nahm ſie ſolche ſogleich, und bat dann leiſe Thereſen um ihr Lieblingslied. Indeß nun die Muſik im Nebenzimmer begann, ſchloß ſie leiſe die Augen, und glitt endlich, nach⸗ dem ſich ihr Kopf bald auf die eine, bald auf die andere Seite geneigt hatte, langſam an Nordens Bruſt.

Hier war es, als ließe der Krampf endlich nach, ſie holte langſame, ruhige Athemzüge, lächelte einmal wie im Traum, und wurde dann ganz ſtill.

Die Arie ging ruhig fort, ich verſtand die Worte:Der Weiſe, der mein Loos gezogen, der zog für mich das beſte Loos!

Das beſte Loos! rief Norden dumpf vor ſich hin, indem er die ſchöne Entſchlummerte ſanft aufhob, und auf die Kiſſen bettete, die an meiner Seite lagen. Er knieete darauf vor ſie hin, faltete die Hände über ihren Knieen, und lag