Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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Richardis! Ich grüße Sie vielleicht zum letztenmale mit irdiſchem Namen; aber wir begeg⸗ nen uns wohl, und finden uns wieder in den Ge⸗ filden des Lebens. Der Tod, der unſere Ju⸗ gend niedermähet, darf nicht die Bande berühren, die reine Liebe um die Herzen der Menſchen ſchlang. Von höheren Händen gewebt, deuten ſie auf einen unſterblichen Bund, und dieſes iſt es, was mich in der Stunde des Scheidens mit himmliſchem Troſte erfüllte.

Die Wünſche, die noch meine Seele beſchäfti⸗ gen, gehören den Zurückbleibenden, vor Allen meinem Vater an, der mich immer geliebt hat. Für mich habe ich keine; denn Alles iſt in mir Dank, Freude und beſeligende Hoffnung geworden!