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auf Mehrere verbreitete!“—„„Aber, die Hand⸗ ſchrift““,— rief ich beſtürzt:—„Es war die meine!— Ich ſchrieb es ſelbſt!“ ſagte ſie, indem ſie erröthend das Haupt ſenkte.
Ein zuckender Strahl, ſonnenhell, aber ver⸗ nichtend, fuhr durch meine Seele, ich ſprang auf, — ich hob meine Hände zu Gott,— ich ſank, ohne zu wiſſen, was ich that, vor der Schuldloſen, ach ſo hart Verkannten, nieder, ich riß die bleichen welkenden Hände an meine Lippen, ich benetzte ſie mit meinen Thränen, ich beſchwor die Mächte des Himmels, mir ihre Verzeihung zu ſchenken. An⸗ gela's Auge ruhte ernſt, doch ohne Vorwurf auf mir. Die Bewegung ihrer Lippen verrieth mir, daß ſie ſprechen wollte,— ſie vermochte es lange nicht. Endlich begann ſie, indem ſie mich aufrich⸗ tete:„Sie haben in dem Irrthum, in den man Sie vielleicht willenlos brachte, gerecht, wenn auch ſtreng gehandelt, Herr Superintendent!— Aber Sie konnten den Glauben an ein Weſen verlieren, das ganz Vertrauen, ganz Wahrheit gegen Sie war, und dies, o Norden, verzeihe Ihnen Gott, ſo wie ich es Ihnen jetzt mit ganzer Seele ver⸗ zeihe!“— Sie hob den Blick ſtrahlend empor, und ließ ihn dann mit dem Ausdruck himmliſcher Vergebung auf mich herabſinken. Ich vermochte es nicht, zu ihr emporzuſehen; o Walter, ſie ſtand


