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aus beiden für die Zukunft Segen entſprieße. Sie glauben nicht, welche erhebende Augenblicke wir oft in Angela's Nähe verleben! Jedes Wort, was ſie ſpricht, hat eine ſo ſchöne, ſo ernſte Be⸗ deutung, und wird doch ſo kindlich, ſo anſpruchs⸗ los hingegeben, als ahne ſie ſelbſt nicht, welch' ein tiefer Sinn darin liege. Sie hat die Kinder ſo lieb als ich, und läßt unſern Fritz ſelten von ihrer Seite. Das iſt dann immer ein recht weh⸗ müthiger Anblick für mich, wenn das volle lebens⸗ kräftige Geſicht mit den großen brennenden Augen an dem Buſen der Kranken lehnt, deren ganzer Körper ein zarter Schleier zu ſein ſcheint, hinter dem man die hervorbrechende Pſyche ſchon deutlich zu ſehen vermeint. Noch eine Dame aus der Re⸗ ſidenz iſt mit der Comteſſe hierher gekommen, nämlich die Frau von Bören, von der mir Herr Walter ſchon viel erzählt hat. Auch ſie iſt recht ſchön und liebenswürdig, nur auf eine ganz andere Art wie Angela. Sie iſt es allein, die den Gra⸗ fen Domelli zu tröſten und zu zerſtreuen vermag, und iſt dort ſo ganz an ihrem Platz, wie ich an dem meinen bei Angela's Krankenlager. Oft, lie⸗ be Mutter, habe ich ſchon Ihre und Herrn Wal⸗ ters Güte geſegnet, daß Sie mich in der Muſik unterrichten ließen, aber noch nie ſo innig als jetzt, wo ich mit meinem geringen Talent die liebe


