Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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des Superintendenten, ein ſchönes blühendes Kind, ſind Angela's liebſte Unterhaltung. Außerdem muß Thereſe, die ſehr artig ſpielt und ſingt, auf ihre Bitten ihr oft eines ihrer Lieblingsſtücke vor⸗ tragen, vorzüglich hört Angela einige geiſtliche Lieder ſehr gern, ſie läßt ſich ſolche oft wiederholen, und wird dann immer ſehr ſanft und freundlich.

Der Graf ſucht ſich nach Möglichkeit zu faſſen. Nordens treuer Beiſtand beruhigt ihn ſehr, und ich kann ſagen, daß auch ich von ſeiner Hülfe mehr erwarte, als von der des Arztes. Sein Rath, ſein Zuſprechen iſt von dem entſchiedenſten Einfluß auf die Kranke, und könnte vielleicht das Einzige ſein, was das Wunder ihrer Rettung zu bewirken vermöchte. Bald werden nun die helleren Tage beginnen, man darf einen zeitigen Lenz erwar⸗ ten, denn die Knospen und Keime ſchwellen ſicht⸗ lich empor. Möchte er uns Heil und Segen bringen, und vor Allem Angela's Geneſung! Le⸗ ben Sie wohl!