Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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er war meiner Meinung, und verließ darauf be⸗ ruhigter das Krankenzimmer.

Der Arzt erſchien den folgenden Tag. Nor⸗ den, der gleich nach ſeiner Ankunft ſich einſtellte, unterrichtete ſich ſorgfältig von ſeiner Anſicht, um bei deſſen Abweſenheit ſeine Stelle erſetzen zu kön⸗ nen. Er bat mich zugleich, mir, aus Fürſorge für meine Geſundheit, die Mithülfe ſeiner Frau gefallen zu laſſen, ſo lange die Comteſſe in Gefahr ſei, und ſtimmte Angelen ſogleich für ſeinen Wunſch. Thereſe(ich vermag Nordens Frau, ein holdes freundliches Weſen, nicht anders zu nennen), übernahm mit Liebe und Sorgfalt die Verpflegung der Comteſſe. Sie iſt nun täglich um Angelen, und wird von dieſer ſehr gern geſehen. Die Kranke hat Stunden, wo ſie außer Bett ſein kann, und ſcheint in ihrem Geiſte ſehr ſtill und heiter. Norden iſt oft um ſie, und hat bisweilen Unterre⸗ dungen mit ihr, die ihr ſehr wohlzuthun ſcheinen. Seine Nähe iſt von dem wunderbarſten Einfluß auf ihr Befinden, ſie iſt nie ruhiger, ſchmer⸗ zensfreier und heiterer, als wenn er mit ihr ſpricht, ja es geht ſo weit, daß ſie ſein Kommen mir jedesmal verräth, indem ſie einige Augenblicke zu⸗ vor, wie aus einem träumeriſchen Zuſtand erwacht, ſich aufrichtet und der Thür entgegenblickt, wo er eintreten muß. Mein Knabe und der kleine Sohn