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verſtehen. Er ſprach von dem erhebenden Troſt himmliſcher Gnade, und der Nothwendigkeit einer gänzlichen Hingebung des Gemüthes an Gott.— Es waren die Worte unſers himmliſchen Erbar⸗ mers, mit der er ihre ohnmächtige Kraft aufzurich⸗ ten bemüht war.— Bisweilen wollte mich's be⸗ dünken, als hörte ich auch Angela's Stimme,— Nordens Worte ſchienen Antworten auf ihre leiſen Fragen zu ſein, ſie klangen beruhigend, und beſtä⸗ tigten das, was ſie ausgeſprochen hatte.— Die feierliche Stille, die auf dieſes Geſpräch folgte, deutete uns an, daß die heilige Handlung vollzo⸗ gen wurde.— Wir traten herein. Angela hatte ſo eben das Sacrament empfangen, und lag mit geſchloſſenen Augen und gefalteten Händen mit ei⸗ nem unausſprechlich holden Antlitze da. Norden ſprach ein kurzes Gebet über ſie, dann trat er leiſe hinweg, indem er den Grafen bat, ſeinen Platz einzunehmen. Er äußerte gegen mich, nach ſeiner Anſicht ſei die Kranke keinesweges ohne Hoff⸗ nung, und verſprach, ſich morgen mit dem Arzt wegen ihres Zuſtandes zu beſprechen.— Er ver⸗ ließ uns hierauf, indeß Angela in einem ſanften Schlummer zu liegen ſchien.— Lange ſaßen wir an ihrem Lager, mit beſorgtem Blick die leiſen Athemzüge belauſchend. Lange hatte ſie nicht ſo ſanft geruht,— ich äußerte dies gegen den Grafen,


