Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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— 163— Nordens ſchöne Rede feſſelte mich ſo ganz, daß ich nicht ſogleich den Wunſch der Comteſſe errieth. Endlich erſchreckte mich der Ausbruch des heftigſten Bruſtkrampfes, den ſie ſich lange zu unterdrücken bemüht hatte.— Sie mußte, ihrer Bemühung un⸗ geachtet, ſich wieder zu erholen, hinausgetragen werden, und fiel, als wir ſie nach Hauſe und zu Bette gebracht hatten, in einen Zuſtand, daß wir mit jedem Augenblick ihrem Tode entgegenſahen.— Als der heftige Krampfanfall vorüber war, lag ſie ſtill und bleich, wie eine ſchöne Leiche in meinen Armen. Der Graf hatte ſogleich einen Expreſſen nach der Reſidenz abgeſendet, um den Arzt zu Hülfe zu rufen, und ging in der ſchrecklichſten Un⸗ ruhe aus einem Zimmer in das andere.— Angela ſah ſeine Angſt, und bat mich leiſe, ihn herbeizu⸗ winken. Sie ſprach ihm freundlich zu, ſich zu faſ⸗ ſen, und ihr Schickſal dem Höchſten anheim zu ſtellen. Mit rührender Dankbarkeit gedachte ſie jeder ihr erzeigten Huld, und ſchien, indem ſie ſich mit ſo großer Innigkeit der Liebe ihres Vaters erinnerte, demſelben den letzten ſchmerzlichen Troſt geben zu wollen, der in ihren Kräften ſtand. Als ihre Sprache immer matter wurde, und ſie endlich erſchöpft zuſammenſank, verlangte ſie zu communi⸗ ziren.— Eine feierliche Stille breitete ſich über ihre Züge aus, das verklärte Auge ſchien ſich mit