Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſchöpfe ſo hold, ſo anziehend erblickt?— O, darf ich denn?— ſoll ich der Erſte ſein, der ihr den ſchönen Traum entführt, der ihr noch aus den Jahren der Kindheit treu geblieben iſt, und der ſie darum den Bewohnern des Himmels, wie ſie unſere Phantaſie ſich erſchuf, ſo gleich macht, weil ſie den Ernſt höherer Einſicht mit der frömmſten Einfalt verbindet, die unbekannt mit den Irrge⸗ winden menſchlicher Liſt überall den Himmel ſieht, der aus ihr ſelbſt hervorſtrahlt?

Angela ließ mich vor kurzem zu ſich entbieten.

Ich fand ſie allein;— ſie eilte mir mit dem herz⸗

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lichen Vertrauen ſchweſterlichen Wohlwollens entge⸗ gen.— Ich mußte mich zu ihr ſetzen; ſie nahm meine Hand, ſie hatte mir, wie ſie ſagte, eine wichtige Sache zu übertragen.— Solche Augen⸗ blicke, o, mein Freund, ſind die ſchwerſten Prü⸗ fungen für die Reinheit meines Gefühls. Unwill⸗ kührlich zieht es mich, wenn ich in ihrer Nähe bin, zu ihren Füßen nieder, um das glühende Leben meiner Seele in Thränen und Worten. vor ihr auszuſtrömen. Der Kampf meines Herzens macht dann, daß ich kaum zu verſtehen vermag, was ſie mir ſo mild und freundlich ſagt, bis das empörte Gefühl von dem Bruder⸗Namen und dem zuver⸗ ſichtlichen Blicke der Holden beruhiget, bereit zum Schweigen, zum Dulden, zum Aufopfern, ach! zu