Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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und den guten Ruf des armen Mädchens antaſten. Es iſt doch ein viel beſſeres Leben auf dem Lande! O, wäre ich in einem Stande geboren, wo ich, um das Glück meines Vaters zu ſichern, nicht erſt des Flitters und Glanzes bedurft hätte, den man mir hier angelegt hat. Ich hätte dann niemals die Reſidenz geſehen, und wäre ein ein⸗ faches, zufriedenes Landmädchen geblieben, ohne ſeiner Liebe minder würdig zu ſein! Ich habe mit der geſtrigen Gelegenheit einen Brief an Nor⸗ den abgehen laſſen. Er wird vielleicht die Wär⸗ me meines Gefühls tadeln, aber er wird doch menſchlich ſein, und mir nicht zumuthen, gleich⸗ gültig abzuwarten und zu ſchweigen, wo ich ganz Beſorgniß, ganz Theilnahme, ganz ängſtliches Verlangen bin. Ich habe ihn gebeten, mir recht bald einige Zeilen zu antworten, oder mir durch Demoiſelle Wallburg wenigſtens Nachricht von ſei⸗ nem Befinden zu geben. Freitags hoffe ich gewiß auf ein Schreiben! Gott gebe, daß ich dann völ⸗ lig beruhigt bin.