Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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Hundertdreiundzwanzigſter Brief.

Graf Malvi an den Baron L.

Aus der Reſidenz, im Juli 18**

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Ich glaube, der Weg, der mich zu dem Ziele meiner Wünſche führt, iſt für den Anfang wenig⸗ ſtens geſäubert, doch habe ich dies Glück in der That mehr dem Zufalle zu verdanken, als der ei⸗ genen Klugheit, wie Du hören wirſt.

Ich war, nachdem ich Dir ſchrieb, nach Brei⸗ ſach gereiſt, und fand die artigſte Aufnahme. Ich hatte mich mit Hof⸗Anekdoten und Neuigkeiten aller Art verſehen, um dem alten Herrn die Mühe der Unterhaltung zu erleichtern. Er hatte indeß nach Möglichkeit dafür geſorgt; der Superintendent

verließ uns ſelten, und auch andere Geſellſchaften ſtellten ſich zahlreich ein. Ich fand Gelegenheit, von mehreren intereſſanten Unterhaltungen mit der Comteſſe zu erzählen, und theilte einige Aufſätze