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genhelden geweſen, und ich fürchte, er wird noch zu thun bekommen!—
Comteſſe Angela, die Einzige, deren Theil⸗ nahme ick, trotz der niedrigen Vorſicht der weiſen Münter, bemerken konnte, hat mir durch ein Bil⸗ let ihre beſchränkte Freiheit geklagt, und mich ge⸗ beten, doch ja nicht an ihrer Freundſchaft irre zu werden, die, wenn auch unbemerkt, doch thätig für mich handeln würde.— Das gute Kind, wenn doch Alle ihr Herz hätten! Aber jene egoiſtiſchen Naturen haben ſtatt deſſen das Einmaleins in der Bruſt, nachdem ſie ſorgfältig berechnen, wie viel ſich für den Nächſten thun läßt, ohne ihrer großen— Unbedeutſamkeit noch mehr Abbruch zu thun.— Welche ſchimpfliche Armuth der Seelen, wohin ich blicke! Weit entfernt zu prüfen, zu unterſuchen, bevor man glaubt, öffnet man der Verläumdung willig das Ohr, ſich wohl hütend der Verkannten die Hand zu bieten, um nicht ſelbſt das unſichere Eigenthum eigener Ehre zu gefährden. Iſt das Inſtinkt, liebe Alboin, der dieſe Geſchöpfe ſo han⸗ deln lehrt? Ahnen ſie, daß ihnen nichts bleibt, ſobald ſie die Meinung der Welt verloren haben? — O, ich bin tief gekränkt, tief verletzt! Ich fürchte, meine gute Laune iſt für immerdar getöd⸗ tet!— Auch dann, wenn meine Ehre gerettet iſt, und ich gerechtfertiget bin, werde ich nicht mehr


