Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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ten vermagſt. Sie nannte es den Bund der Guten, durch den ſie mir fortan verbunden ſein wollte! Ich nährte andere Hoffnungen, als ſie mit den Roſen der Begeiſterung auf den Wangen, mit der kindlichen Zuverſicht in den Veilchenaugen, mir gegenüberſtand, und bat ſie um ein An⸗ denken dieſer Stunde. Sie gab mir die Copie eines Gedichtes, das ſie, wie ich aus der Unter⸗ ſchrift ſah, von Norden bekommen, und das viele moraliſche Sentenzen und erbauliche Lehren enthält! Ich konnte das in der That als einen großen Beweis ihres Wohlwollens nehmen, und ate meine beſondere Freude daran.

O, ſie iſt ſchon halb gewonnen, das fühl' ich, und es bedürfte nichts, als den läſtigen Neben⸗ buhler in Breiſach, der, wie ich gewiß weiß, noch in ihrem Herzen fortlebt, auf eine feine Ark zu beſeitigen. Hier iſt aber guter Rath theuer! Mit der Comteſſe iſt hierin nichts anzufangen, ſie zieht ſich wie eine Senſative ſorgfältig bei der geringſten Berührung der Art feſt in ſich ſelbſt zuſammen, und belohnt mich am Ende mi Mißtrauen. Man müßte es mit Norden ſelbſt verſuchen; er hat Seiten, wo er anzugreifen wäre, aber wie fände ich die Gelegenheit dazu? Daß er ſich zuerſt von ihr zurückziehen muß, um dies Verhaltniß zu trennen, iſt ganz entſchieden!