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„ Noch ſtehen ſie in Correſpondenz, das weiß ich!— Wozu dieſe geiſtigen Verkettungen, wenn die Ver⸗ einigung beider eine Unmöglichkeit iſt?— Nein, es wäre wahrlich für die Comteſſe von Nutzen, wenn ſie ſobald als möglich von einer Schwärmerei geheilt werden könnte,— die ihr bei jeder andern Verbindung im Wege ſtehen wird!—
Ich zweifle nicht, daß ſobald ſie von dieſer geneſen, meine Wünſche bei ihr Eingang finden ſollten.— Die Liebe ſo junger Geſchöpfe, ſobald ſie von einem Gegenſtande abgewieſen wird, geht ſogleich auf einen neuen über,— und daß dieſe mir ein willkommener Gaſt wäre, wie vermag ich's zu läugnen.—
Graf Domelli hat bedeutende Güter, die Comteſſe, alles was ein Weib anziehend macht, Jugend, Schönheit, und wenn auch keinen brillan⸗ ten Verſtand, doch ein einnehmendes Betragen, und Talente, die mit der Zeit Aufſehen machen dürften;— Du ſiehſt demnach, daß ſie eine con⸗ venable Parthie für mich wäre, und da ich nun einmal entſchloſſen bin, ein anſtändiges Haus aus⸗ zumachen, und deshalb vor Allem einer Frau be⸗ darf, die bei Hofe gefällt, ſo wundere Dich nicht, wenn ich ernſthafte Anſtalten treffe, um zum Ziele zu kommen!


