Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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Ausdruck. Ich ſah, daß es mir gelungen war, ihn zu rühren.Sie wollen, Herr Graf, Sie wollen mir Ihren Beiſtand ſchenken? frug ich ſchüchtern.Seltſames, unbegreifliches We⸗ ſen, rief er, vor mich hintretend,was ma chen Sie aus mir? Sie locken mich in einen Bund, den Sie nicht mehr anerkennen werden, ſobald ich Ihre Wünſche erfüllt habe!Der Bund der Guten iſt dauernd! entgegnete ich ernſt. Welchen Beweis, rief der Graf,welches Zeichen darf er führen? Ich muß Sie um ein

Andenken an dieſe Stunde bitten, Comteſſe!

Ein Andenken? frug ich nachſinnend. Mir fiel ein, wie leicht die Bitte eines Weibes in dem ſtets nach außen gerichteten Geiſte eines ſolchen Man⸗ nes verklingen konnte: ich dachte nach, wie ich ſeine jetzige Stimmung zu befeſtigen vermöge, und verſprach ihm endlich eine Abſchrift des Gedichts, als paſſende Erinnerung an unſer Geſpräch, wor⸗ auf ich ihn mit der Bitte entließ, ſo viel es in ſeiner Macht ſtände, der ungerechteſten aller Be⸗ ſchuldigungen entgegenzukämpfen, und die Sache Herminens zu vertheidigen.

Ich ſetzte mich, ſobald er fort war, an mein Schreibepult, das Gedicht zu copiren. Ich durch⸗ las es: mein Name war darin nicht genannt, auch war keine Beziehung auf meine Perſon.