Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſie alles aufbot, dieſe Männer, die der Zufall in ihre Nähe gebracht hatte, mit ihrer Liebenswürdig⸗ keit für den ganzen Abend zu gewinnen; es gelang in der That, die ſchwachen Seelen waren,

wie ſchon längſt die Parthie beendiget war, unzer⸗

trennlich an die ſüße Schwätzerin gebunden, und ſo entging ſie wenigſtens der Schande, ſich ganz vereinzelt und verlaſſen zu ſehen. Eine härtere Strafe ward ihr dafür in der Oper zu Theil. Sie war zeitig gekommen, und die erſte in ihrer Loge; ich ſaß in der angrenzenden mit einigen meiner Bekannten, und konnte bemerken, wie jede andere Loge ſich füllte, indeß die ihrige leer blieb. Einigemal öffnete ſich die Thür, ich ſah be⸗ kannte Geſichter hereinblicken, ſtets aber verſchwan⸗ den ſie wieder, um einen andern Platz zu ſuchen, endlich hörte ich die Stimme der Münter. Sie frug nach einem Platz, und hatte die Loge der Bören bereits betreten, als ſie, dieſelbe erblickend, ſich raſch von ihr abkehrte, und der vis a vis Loge zueilte. Der Bören konnte ihr Betragen nicht entgangen ſein. Sie richtete ſich nach dieſen Auf⸗ tritten empor, nahm eine ungewöhnliche, ſtolze Haltung an, und warf einen flammenden Blick auf die Münter hinüber. So ſaß ſie lange al⸗ lein, bis eine fremde Familie, die nirgends mehr untergebracht werden konnte, neben ihr Platz nahm,