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Der Mann mit ſeiner vertrockneten Geiſter⸗ Phyſiognomie und ſeinem reſignirenden Lächeln kam mir immer unheimlicher vor, dabei konnte ich den Gedanken an den Tod, wie er den Tanz auf⸗ führt, gar nicht aus dem Kopfe verbannen. Ich malte mir das Bild lebhaft aus, und konnte mir die Maske, mit der er einherſtolzirte, nicht anders vorſtellen, als wie das hohnlächelnde Geſicht des Grafen Malvi, das ſich ſo recht zu dieſer Idee eignet. So harrte ich, von mancherlei Vorſtellun⸗ gen gepeiniget, bis der Tag anbrach,— immer vergebens. Auf der Straße wurde es lebendig, es mochte ſchon gegen fünf Uhr ſein, als endlich mein Bedienter mir meldete, die Thür ſei ge⸗ öffnet.—
Ich war von der durchwachten Nacht ſo mü⸗ de, daß ich mich kaum von meinem Lehnſeſſel zu erheben vermochte. Der Uhrmacher, der mir, aus Sorge für die Kranke, Geſellſchaft geleiſtet hatte, wünſchte mir einen freundlichen guten Morgen, als ich mich wegen der Störung, die ich ihm ver⸗ urſacht, entſchuldigte, und ſo verließ ich, freien Odem holend, das Unglückshaus.
Als ich aus der Thür trat, rollte ſo eben ein Wagen vorüber. Ich erkannte den Grafen Malvi, und ließ faſt mechaniſch meinen Schleier herab. Er betrachtete mich aufmerkſam, ſich ſo weit als


