Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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hinter uns drein ſchritt. Ich ſagte es meinem Va⸗ ter; aber er gebot mir mit ſeltſamer Strenge, mich gar nicht umzuwenden, ſondern unbekümmert um ihn, meinen Weg zu verfolgen. Wir ſchritten nun raſch dem Thale zu, wo unſer Wagen bereits unſer harrte. Ich konnte nun nicht länger die Frage zurückhalten, wer denn der Fremde eigent⸗ lich ſei?Ein Avanturier, war ſeine Antwort, wie es deren viele gibt, die von den Jahren des Krieges verwöhnt, ſich nicht mehr in den Schran⸗ ken einer ſoliden Wirkſamkeit einſchränken laſſen, und ein unſtätes Leben treiben, bis ihre Kräfte vollends verwildert ſind, und in das bürgerliche Leben nicht mehr paſſen!

Alſo ein Militair, vielleicht ein freiwilliger Jäger? un frug ich weiter.Das wäre aus ſeiner Bekanntſchaft mit Körner, aus ſeinem Enthuſias⸗ mus für ihn, zu vermuthen, entgegnete er, njetzt aber ſcheint aus dem freiwilligen Jäger ein Sohn regelloſer Freiheit geworden zu ſein, und ich be⸗ reue faſt, ihn nicht bald vermieden zu haben.

Aber ſein ſchönes Flötenſpiel! ſiel ich entſchuldigend ein.

Iſt ein Grund mehr, ſich vor ihm in Acht zu nehmen. Umherſchweifende Künſtler und alle ſolche Abentheurer ſind zudringlich, und ſeine drei⸗ ſten Fragen nach unſerm Aufenthalt ließen mich