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es ſcheint zu ſichtlich von unnatürlichen Kräften herauf beſchworen, und kann die Freude dieſes Ta⸗ ges noch leicht in Grauen und Schrecken verwan⸗ deln!“⸗
Norden ſuchte vergebens ihr verſtändlich zu machen, wie in dieſen Gebirgen oft nur eine Wol⸗ ke von der Größe eines Hutes vorhanden ſein dür⸗ fe, um den Wetterverſtändigen ein bevorſtehendes Gewitter zu verkünden,— wie von ihnen ſogar die Zeit angegeben werden könne, binnen welcher das Wetter ſich zuſammenziehen und entladen wer⸗ de, und wie es oft nur einer Stunde bedürfe, um die Bewohner der Thäler, die vor wenigen Augen⸗ blicken den klaren Himmel über ſich hatten, durch eine ſchnell heraufziehende Macht, in Furcht und Schrecken zu ſetzen.— Hermine wollte trotz aller Erklärungen nicht von ihrem Aberglauben laſſen. Sie trieb uns mit großer Aengſtlichkeit zu eilen an, und hielt ſich feſt an Börens Arm, als könne ſie hier allein Schutz finden.
Wirklich ſchien das Wetter mit jedem Augen⸗ blick näher zu kommen. Ein dicker Nebel verbarg uns bald die nächſten Umgebungen. Die Wolken ſenkten ſich, wir mußten, da wir noch kaum den
Pfad erkannten, uns gänzlich unſern Führern an⸗ vertrauen.


