Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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zahl ſeine Gewalt vergebens aufbieten!Ei, ei, mein Fränulein! erwiederte jener drohend: Fordern Sie ihn nicht durch Zweifel heraus, er iſt ſtets bereit, ſeine Macht zu beweiſen!

Hierauf ſchritt er wieder vor uns her, indem er ſeinen Stock in ſeltſamen Kreiſen herumſchwang, ſo daß er in ſeiner auffallenden Tracht und der raſtloſen Bewegung ſeines Armes, einem Zauberer glich, der über einer Beſchwörung begriffen iſt.

Als wir die Elbwieſe betraten, ſchimmerten uns von weitem zwei weiße Monumente entgegen, die die bedeutendſte jener elf Quellen bezeichnen, aus deren ſtill emporperlenden Waſſertropfen der Elbbach hervorgeht. Dieſe Wieſe iſt wegen der Fülle an Waſſer ſo ſumpfig, daß wir trotz dem trockenen Wetter alle Mühe hatten, uns vor dem Eiinſinken zu bewahren. Wir ſtiegen, nachdem wir die Inſchriften der Steine geleſen, eine bedeutende Strecke bergab, um zu dem merkwürdigſten Waſ⸗ ſerfall des Gebirges zu gelangen.

Bald ſtanden wir vor dem prachtvollſten Schauſpiel, das je meinen Augen begegnet iſt! Der Elbbach zur vollen Jugendkraft herangereift, ſtürzt hier mit wildem Ungeſtüm von ſchwindelnder Höhe von einem Felſen zum andern hinab; weißer Schaum bedeckt die zur Tiefe donnernde Fluth. Dumpfes Getöſe dröhnt aus der neblichten Fels⸗