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den Uebrigen,— die mich ſogleich auf die liebliche Ausſicht aufmerkſam machten, welche ſich hier auf der ſchleſiſchen Seite eröffnet. Welch' eine reiche Abwechſelung von Gegenſtänden! welcher ſüßer Troſt nach dem Anblick des Schreckens! Gewiß, es darf keinen gereuen, die Sudeten beſtiegen zu haben! Dieſe verſchiedenartigen Eindrücke dürften ſelten ſo vereint von unſerm Gemüth Beſitz nehmen, als hier, wo das Furchtbarſte und Schönſte, das Ent⸗ ſetzlichſte, Erhabenſte und Lieblichſte in einem Blick uns dargereicht wird!
Wir ſetzten nun unſere Reiſe fort⸗ um den Elbfall zu erreichen.
Ambroſius, der, wie es ſbien, Herminens ſchnelle Abfertigung übel genommen hatte, ging ſchweigend vor uns her, und ſchnellte bisweilen mit den Fingern, oder pſiff eine abgebrochene Me⸗ lodie, währenddem er ſich fortwährend umſah.
„Sie erwarten doch nicht wieder ein Gewit⸗ ter?“ frug Hermine beklommen, ſeine Blicke ver⸗ folgend.„„Wenn Sie, ſchönes Fräulein, bei dem Berggeiſt ein freundliches Wort einlegen wollen““, entgegnete er,„„ſo könnte wohl Rath dazu wer⸗ den!““ Wir ſahen uns um, der Himmel war voll⸗ kommen rein und wolkenlos.„Für heute“, trium⸗ phirte Hermine, indem ſie dem Magiſter ein ſpöt⸗ tiſches Geſichtchen zog:„möchte wohl ſelbſt Rübe⸗


