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vom goldenen Apfel und vom Vogel Gold, ddie ich als Kind nie genug hören konnte. Aber, ſagen Sie, exiſtirt dieſe goldene Spindel denn noch in den Händen dieſer glücklichen Gebirgsbewohner?“ „Es geht““, erwiederte Ambroſius, nmit den Mährchen wie mit den Schmetterlings⸗Flü⸗ geln, man wird beide nicht zergliedern, ohne ihren Reiz zu zerſtören. Sie ergötzen und wollen nichts weiter! Doch ich verſprach Ihnen noch ein zweites Charaktergemälde von Rübezahl!— es enthält die⸗ ſes eine vortreffliche Lehre, und dürfte bei dem häufig zu findenden Uebermuth unſerer ſchönen Da⸗ men wohl an ihrem Platze ſein.
Er erzählte nun Folgendes:
Das Verſprechen.
Düſtere Gewitterwolken hatten ſich um die Häupter des Rieſengebirges gelagert, und in den al⸗ ten Tannenwäldern begann der Sturm gar unheimlich zu raſen und zu toben. Die Hirten waren längſt heimgekehrt von den Bergen, nur in dem öden Thale rollte noch eine Kutſche einſam der Wal⸗ dung zu.


