Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſie ſchrieb Tagebücher, die ihre Seele beſſer aus⸗ ſprachen, die die Sehnſucht verriethen, einen Schritt ungeſchehen zu machen, der ſie in die finſtere Oede meines Lebens geführt hatte, die mir bewieſen, wie ſein Bild mit dem meinen verglichen, in al⸗ lem Glanz überwiegender Vorzüge ſtand, und vor ihm die reuige Liebe in tiefem Schmerz, die ſeine Vorwürfe, ſeine Thränen nicht zu ertragen vermochte!

Mit ſtarrer Verwunderung verfolgte ich ihr Betragen von Tage zu Tage; immer unkenntlicher verzogen ſich die Züge ihres Charakters zur fremd⸗ artigen Larve. Der Zauber ſiel; in meiner Seele wurde es hell, aber kalt! Eine kleine Reiſe, die mir bevorſtand, führte die Löſung des Knotens ſchneller herbei. Der Eifer, womit ſie die Anſtal⸗ ten dazu traf, verrieth mir nur allzu ſehr, wie viel ihr an einem freien Augenblick gelegen war.

Mein Verdacht beſtätigte ſich. Ich ſchied, Er kam, der Verlaſſene, zuruͤckberufen von den Thränen der Reue.

Was nun folgt, iſt zu bekannt, als daß ich es Dir zu wiederholen brauche. Ich beſchloß, die Unwürdige aus meiner Nähe zu verbannen. Büßen ſollte ſie ihr Vergehen, ihre Schuld.

Ernſt und feſt machte ich ſie mit meinem Wil⸗ len bekannt, entſchloſſen, ihren Zähren, ihren hench⸗