— 4— keunſt, eine Frage, mein Freund! Würdeſt Du wohl dieſes mein Kleinod in Deinen Schutz neh⸗ men, wenn ich ihn Dir während meines Badeauf⸗ enthalts übergeben wollte, wohin ſich das Kind nicht paßt? Nur im Vertrauen auf Deine Freund⸗ ſchaft, im Vertrauen auf die bekannte Milde Dei⸗ ner Gattin, könnte ich mit Ruhe der Trennung von meinem Fritz entgegen ſehen! Die Zeit mei⸗ ner Abweſenheit von Breiſach dürfte ſich vielleicht ſehr in die Länge dehnen, daher möchte ich das Kind nicht gern andern Händen anvertrauen, als denen, von welchen ich es allenfalls auf immer bewahrt wiſſen möchte. Ich erwarte demnach ein Schreiben von Dir, bevor ich Dir den Knaben ſende! Karge nicht damit, ich bedarf noch anderer Arzuei, als der des Heilquells! Leb' wohl!.
Norden. 4


