Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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verrieth; Meiſter Alain ſtreichelte unter ſeiner Jacke den geliebten Bauch einer großen und immer mit Branntwein gefüllten Blechflaſche, mit der er, ſo oft er die Gelegenheit erlauern konnte, ein paar Wörtchen ſprach, und ſchien dabei gegen den Schlaf zu kämpfen.

Heiliger Gott! heiliger Gott! heiliger Gottz! rief Herr von Vaunoy dreimal indem er heftig mit dem Fuße ſtampfte und dann vor ſeinen beiden Gehülfen ſtehen blieb.

Meiſter Alain ſchrak zuſammen, als würde er unerwartet aus dem Schlafe geweckt. Lapierre verlor das Gleichgewicht nicht.

Ihr waret Drei gegen Einen, fuhr Vau⸗ noy mit zunehmender Heftigkeit fort; es war in der Nacht... Drei tüchtige Degen in der Nacht gegen einen Balldegen!... und Ihr habt ihn entkommen laſſen!

Ich hätte gewünſcht, daß Sie dabei geweſen wären, ſagte Meiſter Alain mit ſchwerer Zunge; der junge Menſch vertheidigte ſich wie ein Teufel. Ich will nicht ſelig ſterben, wenn ich nicht zehn⸗ mal den Wind ſeines Degens unter meiner Naſe gefühlt habe!

Ich fühlte ſeinen Degen noch beſſer, ſagte Lapierre, indem er ſeine Bruſt entblößte und eine dreieckige Narbe zeigte,und Joachim, der arme Schelm, hat ihn noch viel beſſer als ich gefühlt, denn er blieb auf dem Platze. Ich bitte